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Im Januar auf der Blumenagenda: die Rose

Im Januar auf der Blumenagenda: die Rose

2-01-2020

Zarte Blüten, schlanke Stiele und ein romantischer Ruf eilen ihr voraus: In diesem Monat steht die Rose auf der Blumenagenda.  Als Symbol der Liebe ist die Rose die am meisten kultivierte und beliebteste Schnittblume der Welt. Sie ist eine Schnittblume, von der außerdem jedes Jahr neue Sorten auf den Markt kommen. Die Rose erobert mit ihren Farben und Formen nicht nur Herzen, sondern auch die dunkelsten Wintertage.

Herkunft
Ursprünglich stammt die Rose aus den gemäßigten Regionen der Länder der nördlichen Hemisphäre, aber das hat sich inzwischen geändert. Schon seit Jahrzehnten werden Rosen auch in großer Anzahl in Ecuador und in afrikanischen Ländern wie Kenia und Äthiopien produziert, meist in den kühleren Höhenlagen von 2.000–3.000 Metern. 

Sortimentsauswahl
Mit einem Angebot von 600 Sorten gibt es im Rosensortiment reichlich Auswahl, und jedes Jahr kommen weitere Neuheiten hinzu. Es gibt großblütige, kleinblütige oder Spray-Rosen in fast allen Farben des Regenbogens. Traditionell sind Rot und Weiß die wichtigsten Farben, aber braune, pfirsichfarbene, dunkelviolette, zweifarbige oder farbbehandelte Rosen sind nicht ungewöhnlich. Es gibt auch Blüten mit grünen Herzen, stark duftende Rosen und Rosen, die Pfingstrosen ähneln. 

Darauf sollten Sie beim Kauf von Rosen achten

  • Die Länge und Dicke des Stiels, die Höhe und Breite der Knospen und die Anzahl der Blütenblätter müssen im richtigen Verhältnis zueinander stehen.
  • Die Blätter müssen frisch und fest sein, ob und wie viele Dornen sich am Stiel befinden, hängt von der Sorte ab, es gibt sogar fast dornenlose Stiele.
  • Wenn Rosen zu unreif geerntet werden, haben die Blütenblätter nicht genug Energie, um sich zu öffnen. Dies ist bei jeder Sorte anders. Kaufen Sie also besser Ihre Rosen im richtigen Reifestadium, um dem Konsumenten eine Rose anzubieten, die sich vollständig öffnet.
  • Produktionsbedingungen, Kühlkette und Transport aus dem Ursprungsland bestimmen maßgeblich die Qualität der Rosen.
  • Beim Kauf ist es wichtig, dass die Rosen frei von Krankheiten und Schädlingen wie Echtem Mehltau oder Botrytis, einem Pilz, der die Qualität beeinträchtigt, sind.

Pflegetipps für Profis

  • Verwenden Sie saubere Gefäße und frisches Leitungswasser. Fügen Sie dem Wasser Schnittblumennahrung für Rosen in der richtigen Konzentration hinzu.
  • Entfernen Sie Blätter, die ins Wasser hineinhängen könnten, um starkes Bakterienwachstum im Wasser zu verhindern. Die Dornen nicht entfernen: Wunden am Stiel fördern ebenfalls das Bakterienwachstum.
  • Schneiden Sie mit einem sauberen und scharfen Messer oder einer Rosenschere etwa 3 bis 5 Zentimeter der Stiele ab. Dann stellen Sie die Rosen direkt in die Vase oder den Blumeneimer.
  • Überprüfen Sie den Wasserstand regelmäßig und füllen Sie bei Bedarf Wasser nach. Halten Sie die Rosen von der Heizung fern und stellen Sie sie nicht in die Sonne.
  • Rosenblüten niemals mit einer Wasserspritze besprühen, das fördert den Befall mit Botrytis. Rosen können im Kühlhaus bei 2 – 4°C gelagert werden. Achten Sie aber darauf, dass die Blüten nicht feucht werden.
  • Für die Braut- und Trauerfloristik ist es wichtig, die Rosen nachts gut zu wässern und Blumen im richtigen Reifestadium verwenden. Sie können die Blumenarrangements auch mit einem Mittel besprühen, das die Verdunstung einschränkt.
  • Versorgen Sie den Konsumenten immer mit Pflegetipps und natürlich mit Schnittblumennahrung.

Präsentationstipps für Profis
Im Januar lassen sich Rosen hervorragend mit anderen Winterblumen wie Tulpen oder Ranunkeln kombinieren. Das sind Blumenarten in so vielen Farben, dass Sie damit die üppigsten Sträuße kreieren können. Die Rose leuchtet auch in einem lässig arrangiert aussehenden Pflückstrauß mit vorgetriebenen Blütenzweigen, Zwiebelblumen oder exotischen Schnittblumen.


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